Möglich durch Teamarbeit: 180 MWp Freifläche in Rekordzeit zum Baubeginn gebracht

Beispielhaft für das subventionsfreie Gelingen der Energiewende –– die Solarparks Wichmannsdorf und Kuhz in der Uckermark

Es ist also möglich, wenn der Landeigentümer als Initiator, Projektentwicklung, Finanzierung und Planung auf der einen Seite und die Kommune sowie die Baubehörden auf der anderen Seite, an einem Strang ziehen. Vom Aufstellungsbeschluss bis zur Baugenehmigung sind gerade mal 21 Monate vergangen.

Dieser Zeitraum konnte in der Projektplanung so genutzt werden, dass sofort nach Erhalt der Baugenehmigungen mit den Arbeiten begonnen werden kann, darunter die gesamten Planungen für das Anlagendesign, den Trassenbau, die Bodengutachten, die Statik, die Brandschutzauflagen und vieles mehr.

Mit einer Leistung von 180 MWp sind die beiden in unmittelbarer Nachbarschaft liegenden Solarparks „Wichmannsdorf“ und Kuhz“ im Boitzenburger Land, Landkreis Uckermark, Brandenburg, eines der derzeit größten subventionsfrei realisierten Solarprojekte in Deutschland.

Ein Ziel, ein starkes Team

Initiator, Unternehmer und Projektkoordinator ist Dietrich Twietmeyer, dem zusammen mit Bruder Karsten Twietmeyer auch mehrheitlich das Land gehört, auf dem die Solarparks gebaut werden. Das Vorhaben nutzt Ackerflächen, die sich wegen ihrer geringen Bodenqualitäten, zunehmender Trockenheit und immer stärker werdenden Restriktionen in der Landwirtschaftspolitik für eine alternative Nutzung durch Photovoltaik anbieten.

Für die technische, die Projektierungs-, und Finanzierungskompetenz sowie die Auswahl der weiteren Projektpartner wurde die Solarparc GmbH aus Bonn frühzeitig als Partner eingebunden und an der Projektierungsgesellschaft als Minderheitsgesellschafter beteiligt. Solarparc zeichnet unter Mitarbeit der Eyedexe GmbH auch für die umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit und das Erwirken der Baugenehmigungen der Solarparks und der Umspannwerke verantwortlich. Die Solarparc GmbH soll auch die technische Betriebsführung der Parks übernehmen.

Als zweiter Partner wurde GP JOULE aus Reußenköge in Schleswig-Holstein als Minderheitsgesellschafter in der Projektgesellschaft aufgenommen. GP JOULE ist als EPC der Generalunternehmer für die schlüsselfertige Errichtung der Solaranlagen, liefert alle Systemkomponenten und verantwortet die gesamte Bauplanung und -durchführung der Solaranlagen, des Umspannwerks sowie der Trasse zum Netzverknüpfungspunkt und der Einspeisung ins Hochspannungsnetz.

Als dritter Partner kam der Frankfurter Energieversorger Mainova AG ebenfalls als Minderheitsgesellschafter in der Projektgesellschaft dazu. Die Mainova AG hat durch den Stromabnahmevertrag mit der Projektgesellschaft (PPA = Power and Purchase Agreement) den gesamten Strom der Anlage für die ersten 10 Produktionsjahre erworben.

Die Basis

Die enge Zusammenarbeit der Partner traf auf hoch professionelle und engagierte Arbeit der Kommune Boitzenburger Land und der Baubehörde des Landkreises Uckermark, weshalb in Rekordzeit das Startsignal für den Bau der Solaranlagen gegeben werden konnte. Die Gemeindevertretung konnte sich während des gesamten Prozesses auf die Planungsarbeit des Ingenieurbüros Knoblich stützen.  

Die Projektpartner loben ausdrücklich die sehr professionelle Zusammenarbeit mit den zuständigen Ämtern und Behörden in Boitzenburg und Prenzlau.

Gemeinsam schafft das Team ein großes Stück leistungsfähige Infrastruktur mit Zukunftsperspektive. Zudem werden auch wichtige wirtschaftliche Impulse in der Region gesetzt. Das Vorhaben geht ebenso konform mit den Zielen der Landesplanung, die vorsieht, „Regenerative Energieerzeugung“ im ländlichen Raum zu entwickeln und befindet sich in bester Gesellschaft mit den in der Europäischen Union diskutierten Zielen „Klimaneutraler Kontinent 2050“.

Solarparc
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